abbco

Vor dem guten Schlaf kommt erst einmal die Technik

Mein bereits existierendes Hochbett hatte ich mit 8x10cm Holzbalken gebaut. Die Holzhandlung hatte mich beim Kauf der Balken gefragt, ob ich vor habe einen Dachstuhl zu bauen. Als Laie plant man ja meisten alles etwas überdimensioniert um ja kein Risiko einzugehen. Jedenfalls war mein Hochbett ausreichend stabil um den 122x212cm großen Wasserkern in einen 20cm hohen zusätzlichen Holzrahmen auf dem Hochbett einzulegen. Sicherheitshalber hatte ich noch zwei 8x10er Querbalken als Unterzüge eingezogen. Als das Wasser in den Wasserkern lief habe ich mit einen Meterstab gemessen ob sich das Hochbett durch die Wasserlast irgendwo durchbiegt. Die Füllmenge war immerhin 1,22 Meter x 2,12 Meter x 0,2 Meter = 0,51728 Kubikmeter Wasser. Das sind ja mehr als 517 Kilogramm und zusätzlich der Holzrahmen. Und ich habe auch noch 75 kg. Also circa 650kg auf einem Hochbett. Es hatte sich nichts durchgebogen. Die Konstruktion war stabil.

Die Konstruktion nennt man Hardside Wasserbett. Ganz einfach: der Wasserkern liegt in einem stabilen Holzrahmen auf einer stabilen geraden Bodenplatte. Einen Lattenrost braucht man nicht, weil die Anpassung geschieht an der Oberfläche des Wasserkern. Und das ganze geht natürlich auch ohne Hochbett.

Das Wasserbett war für mich völliges Neuland und so wollte ich mir erst einmal sicher sein, dass auch alles funktionieren kann.

Nach dem die Technik gemeistert war kam also der große Moment.

Eine besondere Idee
Das erste Mal