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Rücken-, Seiten-, Bauchschläfer

Sicherlich haben Sie eine bewusste Einschlaf-Postition welche von Ihnen bisher bevorzugt wird. Ihr Körper sollte jedoch in jeder Lage gut unterstützt werden, denn Ihr Körper kann in der Nacht andere Lagen einnehmen.
Jede Lage entlastet und entspannt bestimmte Körperteile
Beobachten Sie einmal bewusst den Vorgang Ihres Einschlafens. Es ist Ihr abendliches Ritual den Körper an die Matratze anzupassen. Einschlafen bedeutet das Suchen einer für den Körper erträglichen Stellung. Alles was drückt oder weh tut will der Körper vermeiden.
 
Der Wechsel in verschiedene Lagen bewahrt vor der Überlastung eines Körperbereiches.
Ist Ihnen eine Lage besonders unangenehm? Eventuell passiert in diesem Bereich Ihres Körpers im Tagesablauf eine Überlastung, z. B. beim falschen Sitzen am Schreibtisch oder durch eine falsche Haltung am Arbeitsplatz. Hier könnte eine sinnvolle Veränderung schon die Grundlage für besseres Schlafen sein.
Ebenso könnte ein Körperbereich belastet werden, welche besonders empfindlich ist.
Dieser Bereich erfordert eventuell besondere Beachtung durch Muskelaufbau, Massage oder physiotherapeutische Übungen.
 

Rückenlage

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Ohne Kopfkissen wird der Kopf entsprechend Ihrer Körperform gelagert.
Benutzen Sie zuhause ein Kopfkissen. Natürlich können Sie auch auf im Wasserbett ein Kopfkissen in der Rückenlage zum Kuscheln benutzen. Nehmen Sie das Kopfkissen trotzdem einmal weg. In der Rückenlage wird der Kopf auch ohne Kopfkissen richtig gelagert. Wenn Sie mit der Hand unter den Nacken greifen, spüren Sie die Unterstützung des Wassermatratze. Das Wasserbett erfüllt die Funktion des Kopfkissen in der Rückenlage automatisch.
 
Jetzt lenken Sie bitte ihre Aufmerksamkeit dem Rücken zu.Machen Sie ein starkes Hohlkreuz. Und jetzt einen Katzenbuckel. Die Wassermatratze geht immer mit Ihren Bewegungen mit.
Das bedeutet: egal wie Ihr Rücken geformt ist, die Wassermatratze kann jede Form gleichmäßig unterstützen. Jetzt lassen Sie Muskelspannung los. Und Sie liegen genau in der Position wie Gott Ihren Körper geschaffen hat. Gleichmäßig unterstützt.
 
Wenden Sie sich Ihren Füßen zu.
Wenn Sie zu den Füßen sehen, liegen diese etwas höher als sonst. Die Füße liegen auf der Höhe des Beckens. Dies erleichtert die Blutzirkulation. Unter den Kniekehlen spüren Sie die Unterstützung durch die Wassermatratze. Einmal Füße durchstrecken und loslassen. Der Wasserkern kann aktiv die Füße anheben und auch unter den Kniekehlen stützen.
 
Hier spüren Sie die Wirkungsweise des Druckausgleiches im Wasserbettes sehr deutlich.
Der Druck Ihres Körpers verteilt sich auf der gesamtem Berührungsfläche zwischen Ihrem Körper und der Wassermatratze. Der Druck gleicht sich auf der Berührungsfläche annähernd überall aus.
Das Gewicht des Oberkörpers drückt in die Wassermatratze. Der Druck hebt die leichteren Beine bis der Druck ausgeglichen ist.
 

Bauchlage

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Schlafen Sie auf dem Bauch ?
Auch wenn Sie kein Bauchschläfer sind oder sonst nicht auf dem Bauch schlafen können: Probieren Sie es einmal. 
Atmen Sie ganz normal ein und aus. Ein und aus. Wie atmet es sich?
Beim Einatmen macht der Wasserkern Platz für den größer werdenden Brustkorb.
Beim Ausatmen geht der Wasserkern wieder der Form des kleiner werdenden Brustkorb mit.
 
Hier spüren Sie die Wirkungsweise des Druckreduzierung im Wasserbettes sehr deutlich. 
Sie liegen nicht auf der Matratze sondern in der Wassermatratze. Durch das Einsinken vergrößert sich die Berührungsfläche. Umso Größer die Berührungsfläche, umso geringer der Druck auf jede Flächeneinheit. Sie Atmen ein. Der Körper benötigt dafür mehr Platz. Statt den gesamten Körper mit dem Füllen der Lungen hochzuheben, macht der Wasserkern dem Brustkorb genauso viel Platz wie nötig. Der Wasserkern passt sich sofort jeder Änderung Ihrer Körperform an. Der Druck auf den Brustkorb wird dadurch aber nicht größer, weil sich der Druck auf die gesamte Berührungsfläche gleichmäßig verteilt. Der Druck auf den Brustkorb wird theoretisch sogar kleiner, weil die Berührungsfläche durch das Einatmen insgesamt größer geworden ist.
 
Genau so, wie Sie die Leichtigkeit der Atmung wahrnehmen, werden auch viel Vorgänge im Inneren Ihres Körpers druckentlastet. Das Herz kann das Blut leichter durch das Geflecht der Adern zirkulieren lassen. Der kritische Druck auf die Haut, bei welcher die Blutzirkulation unterbrochen wird, kann auf dem Wasserbett nicht erreicht werden. Der Kreislauf stabilisiert sich. Durch die Druckreduzierung kann man auf dem Wasserbett nicht Wundliegen. Eingeschlafene Hände entstehen auf die gleiche Art: Unterbrechung der Blutzirkulation im Hautbereich.
Die bessere Blutzirkulation hat auch positiven Einfluss auf Abläufe wie die Verdauung und den Abbau von Alkohol im Blut.
Wenn Sie gerade auf dem Bauch liegen: Haben Sie vielleicht eine Hose mit Gürtel an. Der Gürtel drückt nicht. Legen Sie die Hand unter den Bauch. Der Wasserkern verteilt den Druck ganz gleichmäßig. Ebenso bei Schwangerschaft wird diese Anpassung an die Körperform sehr angenehm empfunden.
 
Wenn Sie gerade auf dem Bauch liegen, liegen Sie jetzt genau auf den Kniescheiben.
Das tut zwar auch im normalen Bett nicht weh, ist aber ein etwas komisches Gefühl.
Hier wird das Knie ganz sanft gelagert.
Ein bisschen weiter unten sind Ihre Füße ausgestreckt. Der Bereich des Vorderfuß wird gleichmäßig vom Wasserkern ausgefüllt.
 

Seitenlage

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Die Hüfte und die Schulter kann tief einsinken.
 
Der Abstand von der Schulter bis zur Backe ist sehr groß. Das kann der Wasserkern nicht komplett ausfüllen. Deshalb ist in der Seitenlage ein kleines Kopfkissen sinnvoll.
 
Sie können es selbst spüren, ein Aussensteher kann es sehr gut sehen.
Von Ihrer Nasenspitze über den Brustkorb, über das Becken zu den Knien und den Fußspitzen kann nahezu eine Gerade gelegt werden.
Sie spüren es vermutlich am besten im seitlichen Bauchbereich. Sie hängen nicht durch. Sie werden sanft gestützt.