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Der Schlaf in der Nacht hat viel mit dem Sein am Tage zu tun

Unserem Körper wird durch die abendliche Müdigkeit signalisiert, dass durch die Anstrengungen des Tages die zur Verfügung stehenden Kräfte aufgebraucht wurden. Wenn wir uns zum Schlafe betten sind die Eindrücke des täglichen Ablaufes noch in uns vorhanden. Die im Körper gespeicherten Umstände des Lebens tragen zur Ausgangslage des Schlafens bei.
 

Irgendwann muss jeder schlafen - Einflussfaktoren für die Lagerung des Körpers

Durch das Schlafen müssen stellt sich rein physikalisch die Aufgabe, Ihren Körper mehrere Stunden zu lagern. Ihr Körper, das zu lagernde Gut, wird hauptsächlich bestimmt durch:
-Körpergröße
-Körperform
-Gewicht
-Haltung
-körperliche Empfindlichkeiten
-medizinische Gegebenheiten

 

Einflussfaktoren für die Regeneration des Körpers

Während des Schlafes soll der Körper auf verschiedene Weise zu neuen Kräften kommen und Widerstandskraft für die Belastungen des nächsten Tages bekommen.
Dies wird u.a. beeinflusst durch:
-die oben genannte physikalische Lagerung des Körpers
-Beanspruchung des Körpers vor dem Schlaf
-Dauer des Schlafs
-persönlicher Tag-Nacht Rhythmus
-Genussverhalten
-Ernährung

 

Einflussfaktoren für die Regeneration des Geistes

Wie der Körper hat auch der Geist tagsüber Einflussfaktoren, eine tägliche Ausgangslage und Faktoren während des Schlafes. Diesen ist der Schläfer willendlich oder unbewusst ausgesetzt.
-Erinnerungen an den Tag
-Informationen vor dem Schlafen
-Gedanken, Ideen, Ziele
-Speicherung von Informationen
-Verarbeiten durch träumen
 

Äußere Einflussfaktoren auf die Qualität des Schlafes

Die äußeren Einflussfaktoren können bewusst gewählt werden. Ebenso können diese verändert werden. Allerdings besteht die Schwierigkeit darin, dass die äußeren Faktoren nur vor und nach dem Schlafen wahrgenommen werden können. Während des Schlafes sind wir ihnen unbewusst ausgesetzt.
Die Beurteilung der Wirkung dieser äußeren Faktoren erfolgt durch den Zustand unseres körperlichen Befindens. Wir wissen, wie wir uns vor dem Schlafengehen körperlich fühlen. Dann werden wir bewusstlos. Und dann können wir erst wieder mit dem Aufwachen, auch dem während der Nacht, das Ergebnis des Schlafes wahrnehmen. 
Wichtige Faktoren sind:
-Schlafunterlage
-Zudecke
-Bekleidung
-Schlafklima
-Temperatur
-Geräusche
-Licht
Als grundlegende Aufgabe während des Schlafens stehen die Anforderungen des Körpers bei seiner physikalischen Lagerung während der Zeit des Schlafens im Mittellpunkt.

 

Drei Werkzeuge für die Regeneration des Geistes

Hier sind 3 Werkzeuge, welche Sie nutzen können um die Regneration ihres Geistes positiv zu unterstützen.

1. Was sagt Dir Dein Gefühl ?

Ein kleiner Junge fragte mich einmal: Papa, was sagt Dir Dein Gefühl ?
Ich war über die Frage überrascht.
Mein Gefühl und ich sind doch eins, dachte ich bis dahin.

Wenn diese Frage Sinn machen sollte, dann müsste mein Gefühl und mein ich getrennt sein.
Von da an habe ich versucht, meine Gefühle als etwas Eigenständiges (von mir unabhängig) an zusehen.
Ich habe angefangen mein Gefühl zu beobachten.
Was fühlt denn mein Gefühle jetzt schon wieder ?
Das Gefühl ist aber nicht schön.
Dieses Gefühl ist besonders schön.
Ich habe gelernt mein Gefühl zu beobachten.

Und jetzt beobachte ich alle Bereich von mir als etwas Eigenständiges.
Was sagt mir mein Verstand?
Was sagt mit mein Körper ?
Was sagen mit meine Instinkte (was ist das?) ?
Und ich kann immer noch neue Bereich in mir finden, welche selbstständig existieren.

Was mache nun ICH dabei. Oder wer bin ICH dabei.

Ich bin der Beobachter.
Der Koordinator.
Durch das Beobachten verändere ich mich zunächst nicht.
Aber ich kann entscheiden, ob
-ein Gefühl jetzt sinnvoll ist /nicht sinnvoll ist;
-ein Gefühl Macht über mich bekommen will;
-ein Gefühl im Moment der Situation angebracht/nicht angebracht;
-ein Gefühl jetzt Macht über mich bekommen darf;
-ob das Gefühl dahin zurückgehen soll, wo es her gekommen ist.

Das Gefühl schlägt Handlungsalternativen vor.
Sei wütend.
Sei glücklich.
Sei verärgert.
Sei gekränkt.
Sei gebauchpinselt.
Sei geliebt
Sei unbeliebt
Sei der Überlegene
Sei der Verlierer
Und vieles, vieles mehr.

Ich, der Beobachter von diesen Gefühlen, kann nun diese Vorschläge bewerten.
Und dann kann ich koordinieren, wann welches Gefühl wie stark was bewirken darf.
Oder eben nicht bewirken darf.
Keine Angst, dadurch wird man kein anderer Mensch. Und schon gar nicht gefühllos.
Die Gefühle bleiben alle da.
Ich habe jetzt aber die Möglichkeit bei Bedarf einzugreifen.

 

2. Information und Emotion trennen

Die Kommunikation zwischen zwei oder mehr Personen wir beeinflusst durch:
Aussehen
Alter
Erscheinung
Stellung
Mimik
Stimmung
Gebärden
Tonfall
Gesichtsausdruck
Regeln
Uhrzeit
Erwartungen
etc.

Die zu übermittelnde Information wird gemeinsam mit Emotion angeboten.

Das Aufnehmen dieser Information/Emotion wird durch die persönliche emotionale Situation nochmals beeinflusst.


Trenne die angebotene Information von der angebotenen Emotion.
Trenne Deine eigene Emotion von dem Prozess der Informationsannahme.


Finde die reine Information heraus.
Du wirst überrascht sein wie präzise diese Information jetzt ist.
Mache jetzt mit der reinen Information was zu machen ist.

Schätze die Information ein.
Beurteile die Information.
Vergleiche die Information.
Füge die Information Deinem Wissen hinzu.
Kategorisiere die Information.
Speichere die Information.
Nutze die Information.
Gebe die Information weiter.
Handle nach der Information.
Freue Dich über die Information.
Lebe die Information.


Zur Bewertung der Information sind diese Fragen hilfreich:
Woher kommt die Information ?
Wer hat die Information vermittelt ?
Wie wurde die Information erstellt ?
Wofür ist die Information nutzbar ?
Wie wirkt die Information ?
Was veranlasst die Information ? 
Was verändert die Information ?

Oder, oder, ...


Fakten wahrnehmen.
Fakten benennen.
Fakten aufschreiben.
Fakten hinterfragen.

-----------------------
Ach, die Emotion hätte ich beinahe vergessen.

Freue Dich, dass die Emotion die Informationsaufnahme nicht mehr überlagert und beeinflusst hat.
Und dann hast Du eine Emotion übrig.
Vielleicht gibt es dafür ja auch noch eine sinnvolle Verwendung.

 

 

3. Das Etwas

Etwas belastet mich. Etwas beherrscht mich. Etwas steuert mich.

Das sind mögliche Empfindungen des Etwas:
Ärger , Wut , Depression , Angst , Trauer ,
Tobsucht , Schreien , Brüllen , Fuß treten , Schlagen, Lähmung,
geballte Faust ,
Luft abdreht ,
Knoten im Hals ,
Brust beklemmt ,
Atmung eingeschränkt ,
Bauch verkrampft ,
Herz beklemmt ,
kein Essen,
kein Stuhl,
Stress,
etc.

Das Etwas ist da, aber das Etwas bin nicht ich.
All diese Etwas sind ein Teil in Mir. Aber diese Etwas sind nicht Ich.
Was sagt Dir Dein Gefühl.
Was sagt Dir Deine Wut.
Was sagt Dir Deine Angst.
Was sagt Dir Deine Vision.
Was sagt Die Deine Illusion.
etc.

All diese Etwas sind zu einem früheren Zeit nicht in Mir gewesen.
Oder die Etwas waren mir nicht bewusst.
Oder die Etwas waren nützlich für mich.

Der Punkt vor der Existenz des Etwas
Ich denke zurück.
Bis vor dem Ereignis, welches diese Etwas ausgelöst hat.
Bis vor dem davor liegenden Ereignis, welche dieselben Etwas ausgelöst hat.
Bis vor dem Beginn der jetzigen Lebenssituation, z.B. Arbeit, Aufgabe,
Bis vor dem Beginn der Ausbildung.
Bis vor dem Beginn der Schule
Bis vor dem Beginn des Kindergarten.

Ab welchem Zeitpunkt hatte dieses Etwas keine Macht über mich.

Es gibt also einen Zeitpunkt in meinem Leben, an dem diese Etwas nicht vorhanden waren.
Wenn diese Etwas damals nicht vorhanden waren, sind die Etwas von außen in mich gekommen.

Oder diese Etwas waren vorhanden, und ich habe sie nicht wahrgenommen.

Oder die Etwas haben eine natürliche positive Verhaltensweise in eine negative Verhaltensweise umgewandelt:
Glück wird zur Sucht
Stärke wird zum Machtwunsch
Liebe wird zur Verlustangst
Zweiter sein wird zum Gefühl des Verlierers
Schönheit wird zum Selbstzweck
Arbeitsfreude wird zur Überforderung
Macht wird zur Ohnmacht
etc.

Oder diese Etwas waren vorhanden, aber sie hatten keine Macht über mich.
Oder diese Etwas waren vorhanden und ich habe sie beherrscht.

Wie kann ich das Etwas handhaben ?

Suche Dir einen Platz mit einem Fenster ins Freie.
Setze Dich auf einen Stuhl, Füße nach vorne, Oberkörper gerade, sitze alleine aufrecht ohne Dich anzulehnen.

Spüre das, was Dich negativ bewegt in Dir.
Wo ist es im Körper ?
Was ist es ? z.B. ein Gedanke, körperlich, seelisch, ... 
Wo ist es in Dir ? Im Kopf, im Hals, in der Brust, im Magen, im Herz, ...
Was bewirkt es in Dir ? Gefühl, Schmerz, Lähmung ...
Wie fühlt es sich an ?

Beschreibe es ganz genau.
Ich habe es gefunden.
Ich kann es lokalisieren.

Strecke jetzt Deinen linken Arm nach links auf Hüfthöhe aus.
Öffne die Handfläche nach oben.
Lasse das, was Du in Dir gefunden hast auf die Handfläche fließen.
Wie fühlt es sich an ?
Wie schwer ist es ?
Lasse die linke Hand ausgestreckt.

Strecke jetzt zusätzlich Deinen rechten Arm nach rechts aus und öffne die Handfläche.
Wie wäre es, wenn alles Negative nicht mehr da wäre.
Was wäre dann vorhanden ?
Alles Gute von Dir und alles Gute an Dir.
Alles Gute in Deinem Leben.
Schaue es Dir an.
Wie fühlt es sich an ? Bestimmt wunderbar.

Jetzt wende Dich der linken Hand zu und betrachte Dir das Negative.
Gehe zum Fenster.
Öffne jetzt mit der rechten Hand das Fenster.
Halte die linke Hand aus dem Fenster.
Atme tief ein und blase das Negative von der linken Hand aus dem Fenster.

Danach bitte das Fenster wieder schließen, damit Du Dich nicht erkältest.


Das Etwas immer auslaufen lassen können

Diese Übung sollte am Anfang ganz bewusst durch geführt werden.
Nehme Dir jedes mal Zeit dafür.

Du kannst die Übung auch ohne Fenster machen.
Was Dich negativ berührt findet nur in Dir statt.
Es ist für andere nicht da.

Deshalb kannst Du diesen Prozess immer durchführen.
Beim Autofahren, bei der Arbeit, beim Sport, etc.

Du kannst diesen Prozess auch durchführen wenn andere Menschen anwesend sind, z.B. bei einem Gespräch.
Lasse die linken Arm herunter hängen, öffne die Linke Hand und lasse das belastende Etwas abfließen.
Du kannst diesen Prozess überall und immer durch führen.

Dieser Prozess löst nicht die Ursachen für die Etwas auf.
Deshalb können die Etwas immer wieder auftauchen.
Führe den Prozess so oft durch wie die Etwas auftreten.

Dieser Prozess gibt in vielen Fällen so viel Zeit und Ruhe, dass man selbst die Ursachen erkennen kann.
Man kann dann entscheiden ob diese Ursachen einen Platz im eigenen Leben haben dürfen oder nicht.

Dieser Prozess ersetzt möglicherweise Behandlungen durch Dritte in verschiedenen Bereichen.
Sollte dieser Prozess nicht zu einer Verbesserung oder Lösung führen, nach eigenem Ermessen Behandlung durch Dritte einleiten.

 

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