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Beistand für Frühgeburten
Aus Forschungsergebnissen geht hervor, daß frühgeborene Säuglinge in mit Wasserbetten ausgerüsteten Brutschränken weniger Apnoe-Anfälle ( Atemausfall auf Grund von unterentwickelten Nervensystem) erlittenals Frühgeburten, die in gewöhnlichen Brutschränken untergebracht waren. Frühgeburten, denen die auf Grund des Schwebens in der Gebärmutter durch Bewegung hervorgerufene Anregungen im Laufe der normalen Schwangerschaftszeit vorenthalten wird, kann dieses Fehlen der Anregung durch Gebrauch von Wasserbetten wettgemacht werden. Laufenden Forschen gemäß profiliert sich die Einsicht, daß die durch Bewegung erzeugte Anregung möglicherweise die Verhaltensentwicklung von Säuglingen auf wichtigere Art beeinflußt als Berührungs- und Körperkontakt. Daher werden Wasserbetten jetzt zum Vermitteln von Bewegungsanregung in Entwicklungsprogrammen für schwer entwicklungsgestörte Kinder verwendet.
Da das von Wasserbetten herbeigeführte Schweben bei allen Erscheinungen, bei welchen Druckpunkte auf die Haut oder die Skelettstruktur zu vermeiden sind, nützlich zu sein scheit, sind unter anderem klinische Begründungen zur Verlegung von Frühgeburten auf Wasserbetten die mögliche Verbesserung von krankhaften Hautzuständen und Verringerung der Häufigkeit von asymmetrisch geformten Köpfen.
Quellen:
Lit.4 Kramer, L.I. und Pierpont, M. E. 1976. Schaukeln von Wasserbetten und Gehöranregungen zur Entwicklungshilfe von Frühgeburten: Vorbericht. The Journal of Pediatrics 88:297-99. Lit.5 Korner, A.F., Kraemer, H.C.,Haffner, N.E. und Cosper, L.M. 1975. Einfluß der Flotation auf Wasserbetten auf Frühgeburten: eine Vorstudie. Pediatrics 56:361-67.