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SENIOREN
und das
WASSERBETT
1987 waren mehr als 12 Millionen Bürger über 60 Jahre alt. Diese Altersgruppe wird sich vergrößern, da die Fortschritte der Frühdiagnose und die Behandlungsmöglichkeiten die Altersgrenzen weiter nach oben setzen.
Senioren können von vielen verschiedenen Leiden befallen werden, doch einige Symptome sind für ältere Menschen bezeichnend. Eines davon ist der Verlust der Stärke des Knochenbaus, oft ein Ergebnis des Mineralverlustes der Knochen, auch Osteoporose genannt. Ein anderes Leiden stellte starke Abmagerung dar, hervorgerufen durch schlechte Ernährung und eine unausgewogene Diät.
Kreislaufstörungen treten häufig auf. Einige Senioren haben bereits einen Schlaganfall hinter sich, der ihre Auffassungsgabe, ihre geistige und auch körperliche Verfassung beeinträchtigt haben kann.

WARUM  WASSERBETTEN ?
Das richtig warme Wasserbett gibt älteren Menschen den nötigen Halt, ermöglicht genügend Bewegungsfreiheit, stabilisiert die Blutzirkulation und stimuliert die Verdauungstätigkeit. Ebenso stellt es einen wichtigen Faktor bei der Vorbeugung gegen Entzündungen des Urinaltraktes dar und fördert die Spülung der Nieren.

Ist ein älterer Mensch bettlägerig und fordert besondere Pflege, erweist sich ein Wasserbett als überaus nützlich, um den Komfort des Patienten zu erhöhen und gleichzeitig den Aufwand des Pflegepersonals zu reduzieren. Eine konventionelle Matratze kann hierbei nur bedingt eingesetzt werden. Sie stützt nicht alle Teile des Körpers gleichmäßig und belastet demzufolge die tragenden Teile mit zusätzlichem Druck. Das Gewebe des Patienten wird zusammengepresst, die lebenswichtige Blutzufuhr wird unterbrochen. Zieht sich solch ein Zustand über längere Zeit hin, sterben die Gewebezellen ab und es entstehen wundgelegene Stellen. Der Liegende muss alle zwei Stunden gedreht werden, um diese Stellen vom Druck zu befreien und dem Blut zu ermöglichen, die Gewebebereiche zu durchströmen.
Ein Wasserbett reduziert durch das „Schwimmen“ des Körpers das häufige Wenden des Patienten. Die kritischen Bereiche des Körpers werden nicht zu Druckstellen. Der Patient wird gleichmäßig getragen. Dieses „getragen werden“ ist selbstverständlich auch höchst willkommen bei orthopädischen Problemen, wie z.B. nach Hüftoperationen oder bei Schmerzen durch Arthritis. Die Bewegung und Wärme des Wasserbettes fördert die Entspannung und den Schlaf, sowie eine gute Durchblutung. Untersuchungen haben ergeben, dass so gelagerte Patienten oft weniger Medikamente brauchen.